Die Anschlussfinanzierung
in der Region Bodensee
Mit diesen Tipps verlängerst Du richtig

Deine Baufinanzierungsberatung in der Region Bodensee

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Jürgen Lösch

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  • Einbindung staatlicher Förderungen
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Ein kurzer Überblick:

  • Das Ende der Zinsbindungsfrist einer Baufinanzierung ist der perfekte Zeitpunkt, um das Anschlussdarlehen auf die aktuelle Lebenssituation anzupassen.
  • Die Höhe der Bauzinsen bestimmt, wie lange im Voraus Du dich um die Anschlussfinanzierung kümmern müssen.
  • Ein Vergleich der Konditionen spart bei der Finanzierung einer Restschuld eine Menge Geld.

Aktuelle Neuigkeiten

Aktuelle Trends im Immobilienmarkt der Bodensee-Region

Die Bodensee-Region zieht nach wie vor viele Käufer und Investoren an. Die malerische Landschaft, die Nähe zu Nachbarländern wie der Schweiz und Österreich und eine gute Infrastruktur machen diese Gegend besonders attraktiv. Aktuell beobachten Experten eine moderate Steigerung der Immobilienpreise, insbesondere in beliebten Städten wie Konstanz, Friedrichshafen und Lindau.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein bedeutender Trend am Bodensee ist die verstärkte Nachfrage nach ökologisch nachhaltigen Immobilien. Käufer interessieren sich zunehmend für energiesparende Bauweisen und intelligente Haus-Technologien. Immobilienanbieter reagieren darauf mit Neubauprojekten, die auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz setzen.

Entwicklung der Baufinanzierung

Die Baufinanzierung hat sich in den letzten Monaten dynamisch entwickelt. Die Zinssätze für Immobilienkredite sind weiterhin auf einem historisch niedrigen Niveau, was vielen den Traum vom Eigenheim finanziell ermöglicht. Dennoch gibt es Anzeichen dafür, dass die Zinsen in den kommenden Jahren leicht ansteigen könnten.

Interessierte sollten daher gut beraten sein, wenn es um die Auswahl des richtigen Finanzierungsmodells geht. Vergleichsportale und unabhängige Finanzberater sind in dieser Phase besonders hilfreich, um das ideale Angebot zu finden.

Fördermöglichkeiten in der Bodensee-Region

Besonders attraktiv ist die Vielzahl an Förderprogrammen, die von staatlichen Stellen und lokalen Institutionen angeboten werden. Diese Programme unterstützen sowohl Neubauten als auch Renovierungsprojekte, insbesondere wenn energieeffiziente Maßnahmen umgesetzt werden. Ein Beratungsgespräch bei der KfW-Bank oder lokalen Subventionspartnern kann sich lohnen.

Ausblick und Empfehlungen

Der Immobilienmarkt am Bodensee wird durch die konstant hohe Nachfrage weiterhin stabil bleiben. Investoren, die den Kauf einer Immobilie in Erwägung ziehen, sollten die aktuellen Trends sorgfältig beobachten und erwägen, frühzeitig in zukunftsorientierte Projekte zu investieren. Bei der Baufinanzierung ist eine frühzeitige und gründliche Planung der Schlüssel zum Erfolg.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass sowohl Käufer als auch Investoren im Bereich der Baufinanzierung am Bodensee von den aktuellen Entwicklungen profitieren können. Durch die richtige Kombination aus Marktkenntnis, nachhaltigem Denken und einer soliden Finanzierungsstrategie lässt sich der Traum von der eigenen Immobilie am Bodensee verwirklichen.

Verpassen Sie keine Updates zum Immobilienmarkt: Abonnieren Sie unseren Newsletter und bleiben Sie informiert über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Bodensee-Region.

Themenübersicht

  1. Definition - Was ist eine Anschlussfinanzierung
  2. Die richtige Auswahl treffen
  3. Prolongation oder Umschuldung -  was ist in Deinem Fall besser?
  4. Wann solltest Du dich um Deine Anschlussfinanzierung kümmern?
  5. Forwarddarlehen - was passiert, wenn die Zinsen steigen?
  6. Nicht verpassen - Gelegenheit zur Optimierung beim Anschlussdarlehen
  7. Die Zinsen fallen - wie komme ich aus meinem Vertrag

Definition: Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Die Finanzierung für den Traum vom Eigenheim aufzustellen – das ist Aufregung pur.

Sobald aber das Darlehen ausgezahlt ist und die ersten Raten laufen, lehnt sich der geforderte Eigentümer zurück und genießt den neuen Lebensabschnitt.

Die Zeit vergeht wie im Flug: Und plötzlich liegt im Briefkasten ein Schreiben Deines Kreditgebers – das Angebot für die Anschlussfinanzierung Deiner Immobilie. Was bedeutet das? Die Rückzahlung einer Baufinanzierung dauert leicht drei Jahrzehnte und mehr, doch die meisten schreiben den Bauzins nicht so lange fest.

Eine klassische Zinsbindungsfrist sind zehn Jahre, manchmal mehr oder weniger.

Das bedeutet: Dein Baudarlehen hat ein Ablaufdatum, obwohl Du es noch nicht komplett zurückgezahlt hast. Was passiert jetzt?

Die richtige Auswahl treffen

1. Prolongation:

Sicherlich am bequemsten ist die Prolongation bei der Hausbank. Prolongation – das ist Bankensprache für Verlängerung. Der Kreditgeber ist verpflichtet, spätestens drei Monate vor Ablauf des Kredits ein neues Zinsangebot zu machen. Du nimmst es mit einer Unterschrift an und das Kreditinstitut verlängert das Darlehenskonto ohne weiteren Aufwand.

Vorteile:

  • keine Überprüfung der Bonität notwendig
  • schnell und sicher
  • keine neue Objektwertermittlung
  • keine Änderung bei den Grundpfandrechten und damit auch keine Kosten

Nachteile:

  • nicht das günstigste Angebot – das kann Mehrkosten in fünfstelliger Höhe bedeuten
  • für Änderungen bei den Vertragsbedingungen müssen separate Verhandlungen geführt werden

2. Umschuldung:

Meistens ist die Umschuldung preiswerter als die Prolongation. Dafür holt sich der Kreditnehmer Angebote von verschiedenen Banken ein. Sind die besten Konditionen gefunden, bekommt dieser Kreditgeber den Zuschlag und übernimmt die restliche Baufinanzierung. Dazu braucht es neue Kreditverträge, eine Grundschuldabtretung und die neue Einrichtung von Daueraufträgen für die Ratenzahlung.

Vorteile:

  • bestmögliche Konditionen mit enormem Einsparpotenzial
  • flexible Veränderung von Raten, Sondertilgungsmöglichkeiten und Gesamtlaufzeit möglich
  • Ersparnisse durch einen niedrigeren Zins machen die Kosten für die Grundschuldabtretung wett

Nachteil:

  • erneute Bonitätsprüfung erforderlich

3. Teilrückzahlung mit Anschlusskredit:

Wie das so ist – das Leben verändert sich und so konntest Du vielleicht mit der Zeit etwas ansparen, hast eine schöne Summe geerbt oder bist auf andere Weise zu einem Geldsegen gekommen. Da nun die Zinsbindung abgelaufen ist, bist Du nicht mehr an den Kreditvertrag gebunden und kannst einen Teil des Baukredits zurückzahlen. Den Restschuldbetrag finanzierst Du entweder über die Hausbank weiter oder suchst Dir ein Kreditinstitut mit einem besseren Sollzinssatz.

Vorteil:

  • schneller schuldenfrei
  • geringere monatliche Belastung möglich
  • weniger Zinskosten insgesamt
  • sorgenfreie Bonitätsprüfung
  • Verhandlungsvorteil für gute Konditionen

Nachteil:

  • bei einer zu kleinen Restschuld lohnt sich die Kreditverlängerung nicht

Prolongation oder Umschuldung – was ist in Deinem Fall besser?

Natürlich trifft jeder Darlehensnehmer selbst die Entscheidung, welche Variante der Anschlussfinanzierung am besten zu seinen Bedürfnissen passt. Ein Rechenbeispiel hilft dabei, die mögliche Zinsersparnis zu überblicken:

Details Prolongation Umschuldung
Kreditbetrag 200.000 € 200.000 €
Bauzins für 10 Jahre 4 % 3,85 %
Rate 1.500 € 1.000 €
Zinskosten der gesamten Zinsbindung 57.291,83 € 54.605,15 €
Ausgaben für Grundschuldabtretung 0 € 500 €
Ersparnis bei der Umschuldung   2.186,68 €

Ein weiteres – oft unbeachtetes – Phänomen bei einem Baudarlehen mit niedrigeren Zinsen und gleicher Darlehensrate ist die Höhe der Restschuld. Wählt der Darlehensnehmer in unserem Beispiel die Umschuldung statt der Prolongation, so hat er nach den zehn Jahren Zinsbindungsfrist 2.686,68 € mehr getilgt. Das liegt natürlich daran, dass der Tilgungsanteil in der Rate höher ist. Alternativ kann er stattdessen beim Abschluss des Anschlussdarlehens eine reduzierte Rate beantragen.

Extra-Tipp: Grundschuld abtreten oder neu eintragen – das musst Du beachten

Auch eine Restschuldfinanzierung benötigt Sicherheiten. Deshalb muss bei der Umschuldung die Grundschuld von der bisherigen Bank auf den neuen Gläubiger übertragen werden. Dafür stehen zwei Wege offen: die Abtretung mit einmaligem Grundbucheintrag oder Löschung und Neueintrag. Es ist sofort klar, welcher Weg für Dich günstiger ist, denn bei Löschung und erneuter Eintragung sind zwei kostenpflichtige Vorgänge nötig. Frage deshalb bei einem Vergleich der Konditionen nach, welche Alternative das Kreditinstitut wählen wird.

Deine Ansprechpartner vor Ort

Regionalimmobilien24 powered by Jürgen Lösch Finanzberater Inh.: Jürgen Lösch

Finanzierungsspezialist Jürgen Lösch
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Öffnungszeiten

Wann solltest Du dich um Deine Anschlussfinanzierung kümmern?

  • noch 6 Monate bis zum Ende der Zinsbindung: Du hast den perfekten Zeitpunkt abgepasst, um in aller Ruhe perfekte Kreditkonditionen zu finden.
  • noch 3 Monate bis zum Ende der Zinsbindung: Du erhälst von Deiner Hausbank ein Zinsangebot für die Prolongation. Möchtest Du jetzt noch zu einem günstigeren Angebot umschulden, ist höchste Eisenbahn. Du solltest umgehend verschiedene Angebote anfordern oder das Zinsangebot Deines Kreditinstituts annehmen bzw. nachverhandeln.
  • Zinsbindungsende erreicht: Das Darlehen ist abgelaufen und Du hast keine neue Vereinbarung getroffen. Dein Kreditgeber legt für den Kreditbetrag einen variablen Sollzins fest. Da der Zins für einen abgelaufenen Vertrag teuer ist, solltest Du nun schnell mit der Hausbank in Verhandlungen treten, um einen neuen Darlehensvertrag abzuschließen.

Vorgehen beim Kreditvergleich:

Du kannst unterschiedliche Banken Deines Vertrauens um ein Angebot für Deine Restschuldfinanzierung bitten. Einfacher geht es über professionelle, unabhängige Kreditvermittler. Wir legen Dir mehrere Hundert Banken zeitgleich vor und bieten Dir den ultimativen Vergleich. So siehst Du auf einen Blick, welcher Geldgeber für Dich die besten Bedingungen bereithält. Außerdem beraten wir Dich gern, wenn es darum geht, die verschiedenen Vertragsbestandteile perfekt wie Stellschrauben zu einem individuell passenden Anschlussdarlehen für Dich zusammenzustellen.

Forwarddarlehen – was passiert, wenn die Zinsen steigen?

Ist die erste Finanzierung unter Dach und Fach, ändert sich für Darlehensnehmer lange nichts am Sollzins. Doch am Kapitalmarkt kann das anders aussehen. Steht nach einer ausgiebigen Niedrigzinsphase nun eine Verlängerung des Baukredits an, fürchten viele, einen deutlich höheren Bauzins zu bekommen. Kannst Du etwas dagegen tun? Hier kommt ein Forwarddarlehen ins Spiel.

Forwarddarlehen – was ist das?
Es handelt sich dabei nicht um einen besonderen Kredit, sondern es ist eine Art Buchung oder Reservierung, eine Versicherung gegen höhere Sollzinsen. Gehst Du davon aus, dass die Bauzinsen in Zukunft steigen werden, dann vereinbare mit einer Bank bereits heute einen aktuellen Sollzins. Sowohl Du als auch Dein Darlehensgeber sind daran gebunden. Läuft Dein erster Baukredit aus, dann tritt das Forwarddarlehen mit dem vereinbarten Zins an dessen Stelle.

Wie teuer ist das Darlehen?
Solange Dein erstes Baudarlehen läuft, kostet Dich diese Vereinbarung nichts. Doch das Kreditinstitut verlangt für die Zinsgarantie einen Aufschlag auf den Zinssatz. Die Höhe hängt davon ab, wie lange im Voraus Du dir den Zins sicherst. Das geht schon 60 Monate vor dem Ende der Zinsbindung.

Birgt eine solche Vereinbarung Nachteile?
Das Forwarddarlehen entspricht einem echten Darlehensvertrag. Das bedeutet, Du bist an die Bedingungen für die gesamte Laufzeit gebunden. Möchtest Du den Kreditvertrag kündigen, kommt eine Vorfälligkeitsentschädigung auf Dich zu. Steigen die Sollzinsen wie gedacht am Kapitalmarkt an, so kannst Du viele Tausend Euro sparen. Bleibt der Bauzins dagegen gleich oder sinkt sogar, tragen Sie trotzdem die vereinbarten Zinskosten.

Zinsvergleich beim Forward
Am besten ist der Vorteil der rechtzeitigen Zinsbuchung an einem Beispiel zu erkennen. Dabei gehen wir von einer Zinsfestschreibung 30 Monate vor Ablauf aus. Der Sollzins liegt zu diesem Zeitpunkt bei 3,75 %. Die Bank verlangt in diesem Beispiel ab dem 13. Monat 0,02 % Aufschlag pro Monat, das bedeutet einen Endzinssatz von 4,11 %. Wir nehmen einmal an, der Bauzins wäre bei Ablauf der Zinsbindungsfrist auf 4,5 % angestiegen.

Details Forward reguläres Anschlussdarlehen
Kreditbetrag 200.000 € 200.000 €
Bauzins für 10 Jahre 4,11 % 4,5 %
Rate 1.500 € 1.500 €
Zinskosten der gesamten Laufzeit 59.295 € 66.601 €
Ersparnis bei diesem Forward   7.308 €

Nicht verpassen – Gelegenheit zur Optimierung beim Anschlussdarlehen

Während Eigentümer langsam Ihre Baufinanzierung abzahlen, kann so viel geschehen: Eine lang verdiente Gehaltserhöhung schneit ins Haus. Kinderbetreuung erfordert nicht mehr so viel Zeit und ein Partner kann die Arbeitszeit aufstocken. Kinder werden erwachsen und ziehen aus. Dadurch verändert sich das finanzielle Gefüge einer Familie. Deshalb ist beim Ablauf des Kreditvertrags der richtige Zeitpunkt gekommen, die Baudarlehen den neuen Gegebenheiten anzupassen:

  1. Zinssatz: Bauzinsen sind die eigentlichen Gebühren der Geldinstitute. Je niedriger sie sind, desto billiger ist der Kredit. Einen günstigen Sollzins erhälst Du durch geschickten Vergleich vieler Anbieter und die Marktbeobachtung. Rechnest Du mit langfristig steigenden Zinsen auf dem Kapitalmarkt, dann lohnt sich ein Forward.
  2. Sollzinsbindung: Wie die Vertragspartner die neue Sollzinsbindung festlegen, beeinflusst Zinshöhe, Restschuld und Flexibilität. Je kürzer die Vertragslaufzeit, desto günstiger der erhältliche Zinssatz und desto höher die Restschuld. Auch die zukünftige Zinsentwicklung spielt eine Rolle: Ist aktuell ein günstiges Zinsniveau, bietet sich eine längere Laufzeit an. Sind die Sollzinsen hoch, ist eine kurze Frist besser, um von sinkenden Bauzinsen schneller profitieren zu können.
  3. Tilgung: Verfügst Du über mehr Liquidität, hast Du die Gelegenheit, die Tilgung des Anschlussdarlehens zu erhöhen. Dadurch beschleunigt sich die Rückzahlung und Du bist früher schuldenfrei. Außerdem sparst Du Zinsen und die gesamte Finanzierung wird günstiger.
  4. Sondertilgung: In vielen Kreditverträgen kannst Du die Sondertilgung als Zusatzvereinbarung mit aufnehmen. Ein unverhofftes Geldgeschenk, eine Steuerrückzahlung oder die Bonuszahlung steckst Du als außerplanmäßige Tilgung in den Baukredit und beschleunigst so die Rückführung.

Knappe Baufinanzierungen clever regeln!

Hast Du deine Baufinanzierung eng kalkuliert? Dann kann das Anschlussdarlehen zum Stolperstein werden. Steigende Sollzinsen sind das Problem. Musst Du bei diesem nachfolgenden Kredit ein saftiges Zinsniveau akzeptieren, verlangt der Darlehensgeber höhere Raten. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, sorge am besten mit diesen Tipps vor:

  • Nutze so weit wie möglich bereits während der Laufzeit Sondertilgungen für eine geringe Restschuld.
  • Kümmere Dich frühzeitig vor Vertragende um einen Zinsvergleich.
  • Vermindere – wenn nötig – die Tilgung, um eine bezahlbare Rate zu erreichen.
  • Entscheide Dich beizeiten für einen Forward, wenn Du mit ansteigenden Bauzinsen rechnest.

Die Zinsen fallen – wie komme ich aus meinem Vertrag?

Ein rückläufiges Zinsniveau bedeutet für viele Eigentümer, dass sie mehr bezahlen als gerade marktüblich ist. Doch das Baudarlehen kündigen und während der Laufzeit umschulden, lohnt sich meistens nicht. Es sei denn, Du hast ein Sonderkündigungsrecht. Banken berechnen nämlich für die vorzeitige Kündigung eine Vorfälligkeitsentschädigung, die die günstigeren Sollzinsen verschlingt. Eine Ausnahme ist die Sonderregelung durch den § 489 BGB. Bei einer überdurchschnittlich langen Zinsbindungsfrist hat der Kreditnehmer das Recht, nach zehn Jahren mit sechsmonatiger Kündigungsfrist den Vertrag zu beenden.

Die Verlängerung der Baufinanzierung ist eine Chance

Für Kreditnehmer bedeutet das Zinsbindungsende einen Neustart: Du optimierst die Vertragsbedingungen und sicherst Dir den besten Zinssatz. Der Wechsel zu einem anderen Geldgeber ist lange nicht so kostenintensiv und aufwendig, wie viele befürchten. Außerdem lohnt es sich, schon frühzeitig auf den Kapitalmarkt zu spähen, um die Möglichkeit eines Forwards zu nutzen. Profitiere von unserer Beratung und vergleiche mit uns mehr als 400 Anbieter zugleich!

Aktuelle Neuigkeiten zur Baufinanzierung und zum Immobilienmarkt am Bodensee

Der Immobilienmarkt am Bodensee im Bundesland Baden-Württemberg erlebt derzeit spannende Veränderungen. Sowohl private Käufer als auch Investoren stehen vor neuen Herausforderungen und Chancen, die durch wirtschaftliche Entwicklungen und regulatorische Anpassungen im Bereich der Baufinanzierung beeinflusst werden. Im folgenden Artikel erhalten Sie aktuelle Informationen und Analysen zu den wichtigsten Neuigkeiten in dieser beliebten Wohn- und Ferienregion.

Preisentwicklung und Nachfrage am Immobilienmarkt Bodensee

Auch 2024 bleibt der Bodensee ein gefragter Standort für Immobilienkäufer. Die Wohnlage an der deutsch-schweizerischen Grenze, die hohe Lebensqualität und die einmalige Natur prägen die anhaltend stabile Nachfrage. Nach einer Phase des rasanten Anstiegs haben sich die Preise für Wohnimmobilien jedoch zuletzt weitgehend stabilisiert. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass die Kaufpreise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Durchschnitt weniger stark steigen als in den Vorjahren. Besonders Standorte wie Friedrichshafen, Konstanz oder auch Überlingen sind weiterhin sehr gefragt.

Die Mietmärkte bleiben eng, doch zwingen die gestiegenen Zinsen viele Haushalte dazu, den Kauf aufzuschieben. Dies sorgt auf der anderen Seite für neue Chancen auf dem Kaufmarkt: Wer eine solide Baufinanzierung und genügend Eigenkapital nachweisen kann, findet aktuell ein vergleichsweise größeres Angebot an Immobilien.

Zinsentwicklung und Auswirkungen auf Baufinanzierungen am Bodensee

Ein entscheidender Faktor für Immobilienerwerb am Bodensee ist die Entwicklung der Bauzinsen. Nach jahrelanger Niedrigzinsphase haben die Zinsen in den letzten zwei Jahren merklich angezogen. Im zweiten Quartal 2024 bewegen sich die Konditionen für Baufinanzierungen je nach Laufzeit und Bonität um etwa 3,5 bis 4,2 Prozent effektiv.

Die Europäische Zentralbank (EZB) zielt auf eine nachhaltige Inflationsbekämpfung ab, was weitere Zinserhöhungen ebenso möglich wie eine Stabilisierung macht. Experten empfehlen daher, aktuelle Finanzierungsangebote genau zu vergleichen und möglichst langfristige Zinsbindungen auszuwählen. Zusätzlich sollten Fördermöglichkeiten wie die der KfW sorgfältig geprüft werden, insbesondere bei energetischen Sanierungen.

Neue Förderprogramme und nachhaltige Baufinanzierung am Bodensee

Für angehende Bauherren und Käufer am Bodensee sind die aktuellen Fördermöglichkeiten besonders interessant. Im Zuge der Energiewende fördert die Bundesregierung nachhaltige Modernisierungen und den Bau energieeffizienter Immobilien. Besonders relevant ist seit 2024 das KfW-Programm 297, das günstige Darlehen mit Zinsvorteilen für den Neubau oder die Sanierung von Wohngebäuden bietet.

Regionale Fördermittel der Städte und Gemeinden ergänzen die Bundesprogramme – beispielsweise durch Zuschüsse zum Kauf von Familienwohnungen oder für Solardach-Installationen. Immobilieninteressenten sollten sich daher vor Vertragsabschluss umfassend beraten lassen, welche Fördermittel im Speziellen in ihrem Wunschort am Bodensee zur Verfügung stehen.

Fazit: Herausforderungen und Chancen in der Bodensee-Region

Die Baufinanzierung und der Immobilienmarkt Bodensee befinden sich 2024 in einer Übergangsphase. Während steigende Bauzinsen die Kalkulation herausfordern, sorgen größere Verfügbarkeit und neue Förderoptionen für attraktive Einstiegsmöglichkeiten. Mit gründlicher Beratung und sorgfältiger Planung können Kaufinteressenten weiterhin von der begehrten Wohnlage am Bodensee profitieren und gleichzeitig von einer stabilen Wertentwicklung ihrer Immobilie ausgehen.

Für eine erfolgreiche Immobilienvermittlung oder Baufinanzierung in der Bodenseeregion ist es sinnvoll, die aktuelle Marktlage genau zu beobachten und sich regelmäßig über neue Entwicklungen zu informieren. So sichern Sie sich langfristig die besten Konditionen und erfüllen Ihre Wohnträume am Bodensee.